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Juls

Kapitel 8

Auf Viva liefen gerade Retrocharts und Klaas sagte gerade Nena mit 99 Luftballons an. Ich mochte dieses Lied und ich musste auch sofort an Bill denken. Er war Nena- Fan. In seinem Zimmer hingen so um die 5 Poster von ihr. Ich blieb drauf und malte mir schon mal aus wie das Wochenende bei den Twins werden würde und dann dachte ich an den morgigen Schultag. Tom tat mir jetzt schon leid wir hatten morgen den ganzen Tag im Klassenzimmer und der musste neben Marina sitzen. Ich überlegte ob noch irgendwo ein Platz frei war aber mir fiel ehrlich gesagt gar nichts ein. Um halb 11 machte ich dann auch den Fernseher aus und schlief. Als ich am nächsten Morgen an der Bushaltestelle stand sah ich schon, dass Bill und Tom in einem Vierer saßen und als sie mich sahen, winkten sie mir zu. Ich stieg in den Bus und lief schnurstracks zu den beiden. „Guten Morgen.“, sagte ich und setzte mich neben Bill. „Morgen.“, sagte er und begrüßte mich mit Küsschen rechts und links. Ich wusste erst gar nicht so recht was abging aber Tom machte das dann auch und das wurde zu unserem morgendlichen Ritual. „Hat sich Scotty eigentlich gestern wieder beruhigt oder war er den Rest des Tages immer noch so hyperaktiv?“, fragte ich. „Nee Scotty war wieder ruhig dafür war Bill dann voll hyperaktiv!“, antwortete Tom. Ich schaute Tom fragend an und schaute dann zu Bill. Der wurde total rot und tritt dann Tom ans Schienbein. „Au Bill du Trottel.“, sagte er. „Selber Trottel.“, gab Bill peinlich berührt zurück. Ich konnte mir ein auflachen nicht verkneifen. „Hey lach nicht.“, sagten die beiden im Chor. „Das ist aber wirklich ein Bild für die Götter. Der eine is ganz rot weil ihm was peinlich is und der andere weil er sauer is.“, sagte ich lachend. Nach weiteren 5 Minuten Fahrt waren wir bei der Schule angekommen. Wir stiegen aus und liefen zusammen ins Klassenzimmer.
Tom legte widerwillig seinen Rucksack an seinen Platz. Ich hockte mich auf unsren Tisch und Bill sich auf den Stuhl gegenüber von mir. Ich stellte meine Füße auf den Stuhl zwischen Bills Beine und er legte seine Arme um meine Beine. Tom hockte sich auf meinen Stuhl und Bill legte dann seinen Kopf auf meine Knie. „Hey. Bist du müde?“, fragte ich Bill und strich ihm über die Haare. Er fummelte natürlich gleich wieder in seinen Haaren rum das sie ja wieder gut lagen und antwortete nur: „Ja.“
Es klingelte und die anderen kamen ins Zimmer aber Bill machte keine Anstallten sich aufzusetzen.  Er drehte nur seinen Kopf so, dass er die Anderen sah. Marina warf mir einen bösen Blick zu. Anscheinend hatte Bill den Blick auch gesehen. Er stand auf und sagte in einem lauten Ton: „Lass Lary in Ruhe.“ „Ich hab doch garnix gemacht.“, sagte sie scheinheilig. „Ja von wegen wers glaubt wird selig. Du hast ihr einen bösen Blick zugeworfen nur weil ich meinen Kopf auf ihren Knien liegen hatte. Du bist ein totales Biest.“ Den letzten Satz hatte unser Lehrer mitbekommen. „Ahh der nächste, der Nachsitzen will. Bill wir sehen uns heute Mittag vorm Lehrerzimmer.“ „Aber er hat doch gar keine Schuld. Es war doch wegen Marina.“, verteidigte ich Bill. „Achja auch noch andere Beschuldigen. Larissa dann darfst du auch gleich mit Nachsitzen.“ Ich ließ mich auf meinen Platz fallen und Bill setzte sich neben mich. Wir schwiegen die ganze Stunde. „Warum hast du das gemacht?“, fragte mich Bill in der 5 Minuten Pause. „Weil ich nicht wollte das du unfair behandelt wirst.“, antwortete ich. „Danke! Jetzt muss ich nicht mal allein Nachsitzen.“, sagte er und gab mir einen Kuss auf die Backe. Und schon wieder warf mir Marina einen bösen Blick zu.

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