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Juls

Kapitel 10

Ich hatte Bammel, dass Bill und Tom etwas passieren würde. Ich folgte ihnen doch und stellte mich dann so hin, dass ich die Leute sah aber sie mich nicht sahen. Es war schon unfair! Marinas ganze Clique bestand so aus 20 Leuten und Bill und Tom waren nur zu zweit. „Und ihr glaubt nur weil ihr uns droht lassen wir Larissa in Ruhe.“, hörte ich Leon sagen. Die Jungs aus der Clique kamen den Twins bedrohlich näher. Bevor ich irgendetwas tun konnte hatte Leon schon ausgeholt und Bill einen Faustschlag in den Bauch verpasst. Er fiel auf die Knie. „Hört doch auf!“, rief ich und rannte auf die Gruppe zu. Jetzt schauten alle auf mich doch bevor Tom und ich auch noch etwas abbekamen rief Marek: „Achtung da hinten kommt ein Lehrer.“ Die ganze Bande verschwand und ich rannte erstmal zu Bill. Er lag immer noch auf dem Boden. Ich kniete mich neben ihn. Tom und ich halfen Bill aufzustehen und gingen zur nächstmöglichen Bank. Ich hockte mich hin und Bill legte sich auf die Bank mit seinem Kopf auf meinen Schoß. „Bill es tut mir Leid.“, sagte ich. „Achwas du bist doch nicht Schuld.“, sagte Bill. „Doch bin ich. Ihr hättet überhaupt keine Probleme wenn ich euch von Anfang an in Ruhe gelassen hätte.“, erklärte ich. „Lary jetzt mach dir mal keine Gedanken.“, sagte Tom. „Wir wollten doch gar nicht in Ruhe gelassen werden.“, sagte Bill. „Wirklich?“, fragte ich nach. „Ja wirklich.“, sagte Bill. „Und gehts dir besser?“, fragte ich Bill. „Ja geht wirklich besser.“, sagte Bill und setzte sich auf. Es klingelte dann zum Ende der Pause und wir gingen wieder rein.
Da Bill noch ein bisschen wackelig auf den Beinen war, stützen Tom und ich ihn. Wir kamen ein bisschen zu spät zum Unterricht, erklärten es aber damit, dass es Bill schlecht war. Die Lehrerin glaubte uns und fuhr fort während wir uns setzten. „Also die 5te und 6te Stunde fällt aus, da eure Deutschlehrerin krank ist.“, sagte sie. Alle freuten sich, dass wir früher aushatten nur Bill und ich mussten ja noch nachsitzen.
Nach der Stunde gingen alle heim und ich ging mit Bill auf den Hof. Wir hockten uns auf ein Rasenstück und redeten über alles Mögliche um die Zeit bis zum Nachsitzen zu überbrücken. Ich dachte wieder über die Pause vorhin nach. Ich dachte echt zu viel nach. Bill drehte meinen Kopf zu sich. „Lary jetzt denk nicht immer an vorhin. Mir geht es schon wieder super und du hast keine Schuld.“, sagte Bill. „Ja aber vielleicht wäre es doch besser gewesen, wenn ihr mich nicht...“ Bill unterbrach mich: „Nein Lary. Es ist gut, dass wir uns kennen gelernt haben. Ich mag dich und ich bin ich echt froh dich zu kennen.“ Während er das sagte hielt er meine Hand und mit der anderen strich er über meine Haare und meine Wange. Als er fertig mit Reden war gab er mir wieder so einen sanften Kuss auf die Wange wie vorhin im Klassenzimmer und dieses mal flatterten auch tausende von Schmetterlingen in meinem Bauch rum. „Danke. Ich bin auch froh dich und auch Tom, kennen gelernt zu haben. Ich hatte vor euch noch keine Freunde.“, sagte ich „Jetzt hast du ja uns.“, sagte Bill und legte seinen Arm um mich. Bevor ich den Augenblick genießen konnte, klingelte es. Lass uns gehen.“, sagte Bill und half mir hoch. „Auf zum Nachsitzen.“, gab ich zurück und wir liefen zusammen Richtung Lehrerzimmer.

 

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