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Chapter 1

„ Vivi aufstehen!“, kam es von meiner Mutter, aus der Küche. „Du kommst sonst wieder zu spät zur Schule.“ ,,Mm… jaha ich steh ja schon auf.“ Wieso musste diese Schule auch so früh anfangen? 7:45 Uhr- da will doch jeder normale Mensch noch schlafen! Ach, auch egal. Jetzt erst mal aufstehen, Schulsachen packen und noch schnell waschen. Frühstücken kann ich ja auf’m Weg. Dachte ich und sprang dann aus dem Bett. Kurz darauf packte ich meine Sachen, wusch mich und rannte dann die Treppe runter zur Tür. „Nehm dir wenigstens noch einen Apfel mit“; kam es wieder aus der Küche. Ich machte auf dem Absatz kehrt und schnappte mir einen Apfel. „Ciao“ *bussi* und weg war ich. Ich schwang mich mit dem Apfel in der Hand auf mein Fahrrad und fuhr die kleine Straße Richtung Stadt endlang…

 

Das 15 jährige Mädchen wohnte mit ihren Eltern, ihren zwei Brüder und ihrer Hündin Sugar in einem kleinen Einfamilienhaus am Stadtrand von Berlin. Sie liebte diese Stadt (ausgenommen der Schule) und war mal wieder so ziemlich spät dran…

 

Puh, grad noch geschafft. Erschöpft stieg ich vor der Schule vom Fahrrad ab. Hoff mal, dass Frau Hauser noch nicht da ist.

 

Ich rannte in die Schule zum Klassenzimmer. Die Lehrerin war wirklich noch nicht da.

 

Ich setzte mich neben meine beste Freundin Melle. „Hey Süße, hast es ja grad noch so geschafft.“ Sie grinste mich frech an. „ Hajo, wie immer. Kam ich denn jeeemals schon mal zu spät?“ „ Naein…, du doch nicht!“ Wir lachten uns mal wieder voll einen ab, bis Frau Hauser ins Klassenzimmer kam. Mit einem lauten „Guten Morgen!“ begrüßte sie die Klasse und bewegte sich auf ihren Platz vor der Tafel. „Gleich zu Beginn habe ich eine schöne Nachricht für euch“, die Klasse jubelte. Über gute Nachrichten konnte man sich doch auch nur freuen. Vielleicht war die Arbeit ja doch nicht so schlecht ausgefallen… „Ihr wisst ja, dass wir vor wenigen Monaten bei einer Startreffverlosung für die Klasse mit gemacht haben und…“ weiter kam sie nicht. Denn sie wurde wieder von lautem Gegröle unterbrochen.

 

Na ja, es war zwar nicht die Arbeit, aber das Startreff war ja wohl auch nicht grad schlecht. Wenn es jetzt auch noch mit den Pussycat Dolls ist, dann is der Tag für heute gerettet und die nächsten paar Tage werd ich dann auch ganz locker überleben… Ein lautes Lehrerinnen-„Ruhe“ riss mich aus meinen Gedanken. „Sonst blas ich das Ganze sofort wieder ab“ Alle waren still. „Also“, fing sie an und alle schauten sie erwartungsvoll an. „Ich weiß, dass sehr viele von euch für solche Stars wie die Pussycat Dolls, Eminem, 50 Cent und so gestimmt haben, aber keiner von den wollte für ein paar Stunden hier her nach Berlin kommen. Was natürlich auch verständlich ist.“ „Oh man…“, „So’n Scheiß!“ „Warum net?“, Kam es aus allen Ecken des Klassenzimmers. Die Lehrerin ignorierte es und redete weiter. „Und da aber auch ein paar von euch für eine andere Band gestimmt haben, konnte dieses Treffen auch überhaupt stattfinden.“ Ach wie toll. Wieso mussten wir dann überhaupt aufschreiben auf wen wir stehn? Des kann ja dann nur kacke werden. „und wen treffen wir jetzt?“, fragte ich leicht genervt.

 

„Das werde ich euch nun auch sagen. Wir werden…“ ,sie machte mal wieder eins auf große Spannung „Tokio Hotel treffen!“ Plötzlich fing die ganze letzte Reihe an, laut zukreischen.

 

„Oh nein. Ne scheiß Band und dann noch ne ganze Reihe kreischender Weiber.“, rutschte es Jochen raus und bekam auch gleich darauf viele böse Blicke zugeworfen und natürlich auch ein Paar zustimmende. Ich stimmte ihm zu. War ja echt schon schlimm genug, dass wir zu so na Band mussten aber dann auch noch die ganzen Kreischmädels aus der letzten Reihe…oh Gott, dass kann ja heiter werden. Ich schaute Melle mit dem „oh-mein-Gott-Blick“ an und sie wusste sofort was ich gerade gedacht hatte. Sie war ja auch genauso wenig Tokio Hotel Fan wie ich. Besser gesagt, sie fanden die Band total blöd.

 

„Müssen da eigentlich alle mit?“, fragte Melle dann. „Nein, nur die, deren, Elter auch zugestimmt haben.“ Sagte die Lehrerin. „Puh, was für’n Glück, dass meine Eltern wissen, dass ich Tokio Hotel total dumm finde. Da werden die mich sicherlich nicht hinschicken.“ Sagte ich zu Melle. „So, ich werde jetzt alle aufrufen, deren Eltern gesagt haben, dass ihr Kind nicht mitkommen darf.“ Die Mädchen aus der letzten Reihe fingen alle leise an zu beten. Frau Hauser guckte die Mädchen komisch an und fuhr dann weiter vort „Also. Nicht mitkommen dürfen…“ schon wieder diese überflüssige Spannung „… Anne-Marie, Susi, Kerstin, Marco und Sebastian.“ Auf diese Worte folgten 4 Jubelschreie und ein lautes Schluchzen. Das Schluchzen kam von Kerstin, die wohl der größte Tokio Hotel Fan der Klasse war. Ich war geschockt. Nein! Warum nur ich? „Meine Eltern wissen doch ganz genau, dass ich diese scheiß Band nicht mag.“, kam es dann auch schon von Melle. „Die müssten des sogar besser wissen als ich.“ „Ruhe!“ kam es schon wieder von der Frau vor der Tafel. „Alle die mitkommen werden sind schon von Anfang an bei der Verlosung mit drin gewesen“ „ach sie haben unsere Eltern schon vor der Verlosung gefragt, ob wir da mitkommen?“, fragte Katrin. „Ja, dass habe ich und ich habe sie auch drum gebeten, dass sie euch davon noch nichts sagen sollen.“ Alle „Anti-Fans“, die mitkommen mussten, schauten sie end geistert an.

 

„Also, wir werden die Band in genau 14 Tagen in ihrem Tonstudio treffen. Dort dürft ihr euch dann mit ihnen unterhalt und euch von den 4 Jungs ihr Studio zeigen lassen. Später gehen wir dann noch auf ihr Konzert und dann haben sie auch noch eine Überraschung für euch.“ „Und die wäre?“ ,fragte Jochen. „es ist eine Überraschung, Jochen.“, sagte Sabrina (ebenfalls Tokio Hotel Fan) zu ihm. „du musst dich also überraschen lassen.“ „genau“ sagte Frau Hauser noch und dann klingelte es auch schon.

 

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