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 Chapter 2

 

 

Nach der ersten Deutschstunde folgte dann auch gleich Mathe. Ich quälte mich durch die Stunde. An sich mochte ich Mathe ja, aber im Moment hatte ich wirklich mehr Lust darauf meine Eltern an zu scheißen als Mathe zumachen.

 

 

Die Stunde ging zu Ende und auch Bk, Französisch und Geschichte waren relativ schnell vorbei.

 

Endlich klingelte es! Melle und ich stürmten aus der Schule und schwangen uns auf unsre Räder. „Was für’n Tag!“ „und der is noch nich mal vorbei.“ Antwortete ich Melle. „Bin ja immer noch total sauer auf meine Eltern.“ „Wirklich? Ich finds jetzt ehrlich gesagt gar net mehr soo schlimm.“ Ich guckte Melle leicht irritiert an. „Wie nicht mehr soo schlimm? Biste doch en Fan von denen und hast es mir verschwiegen?“ „Nein, man! Ich bin kein Fan von denen, aber guck doch mal. Da haben wir endlich mal die Schose, richtige Stars zutreffen. Und du kannst ihnen von mir aus auch sagen wie du sie findest.“ „Hm… Gute Idee. Na ja also bis dann.“ „Joa, telefonieren wir später noch?“ „ Klaro. Dann also bis später.“

 

Ich bog in meine Straße ein. Tokio Hotel. Schoss es mir wieder durch den Kopf. Wieso DIE? Na ja, kann mir ja auch eigentlich egal sein…

 

Ich stellte mein Fahrrad in die Einfahrt und rannte zur Haustür. Schnell schloss ich die Tür auf und knallte sie kurz darauf wieder hinter mir zu. “Mama! Wieso hast du mir nicht gesagt, dass ich Tokio Hotel treffen muss?“ schrie ich durch das Haus. „Dann hätte ich mich wenigsten schon mal darauf vorbereiten können. Aber nein. Mir wurde mal wieder nichts gesagt.“ Meine Mutter kam die Treppe runter und schaute ihre ziemlich sauere Tochter an. „Wieso bist du so sauer? Freust du dich nicht?“ „Freuen?! Mama ich mag diese Band doch überhaupt nicht. Und das müsstest du doch eigentlich wissen.“ „Ach komm mein Schatz, dass wird doch sicherlich ganz toll. Ich mein, wer hat denn schon mal die Schose mit seiner Klasse eine sehr berühmte Band zutreffen?“ „Keine Ahnung.“, sagte ich nur und ging dann die Treppe hoch in mein Zimmer. „So Vivi, nun musst du dich wohl damit abfinden, dass du diese Band treffen wirst.“, sagte ich laut zu mir. Dann setzte ich mich an meinen Schreibtisch und machte den PC an. Kurz darauf machte ich ihn aber auch gleich wieder aus und schmiss mich auf mein Bett.

 

Soll ich Melle jetzt schon anrufen? Ne, die würd eh nur über dieses Treffen reden.

 

ich entschloss mich dazu mit Sugar raus zugehen.

 

Ich ging mit Sugar in den Stadtpark, der ziemlich nah bei mir zu Hause lag. Da machte ich die Leine ab und lies Sugar erst mal en bisschen rum rennen. Ich setzte mich auf eine Bank und schaute diesem total glücklichen Hund beim spielen mit nem anderen Hund zu.

 

Man, hat dies gut. Sie muss sich um nichts in der Welt Gedanken machen und hat wahrscheinlich das schönste Leben, das ein Hund überhaupt haben kann.

 

Ich wurde plötzlich von einem „Hallo Vivi“ aus meinen Gedanken geholt. Es war Jochen. „Ach hey“ „und alles klar?“, er setzte sich neben mich auf die Bank „Jo, eigentlich schon. Bloß geht mir dieses blöde Treffen nicht mehr aus dem Kopf“ „Hm, mir ja au nicht. Aber egal, können ja eh nichts mehr dagegen machen.“ „Ja schon aber trotzdem.“, wir saßen beide eine Weile einfach so nur auf der Back und schauten Sugar beim Spielen zu. „Dein Hund?“, fragte Jochen irgendwann.

 

„Ja, is meine. Du, ähm, ich muss dann gehen. Muss nämlich noch Melle anrufen.“ „Ja okay. Dann bis Montag“ „Ja bis Montag.“  ich ging auf Sugar zu und machte mich dann wieder auf den Weg nach Hause.

 

Ja, ja der Jochen. War ja doch auch immer ganz lustig. Na ja wenn er und Melle mitkommen, wird’s vielleicht doch noch ganz gut.

 

Zu Hause ging ich dann sofort in mein Zimmer und rief Melle an. „Hey Schatzi na alles senkrecht?“ „Jo, klaro. wie immer. Und bei dir?“ „Ja auch. War grad noch mit Sugar en bissel im Park und hab da Jochen getroffen“ „Ah, cool. Der muss doch auch mit, oder? „Ja muss er. Denk mal, dann wird’s vielleicht doch net so schlimm.“ „Hm... ja hoff ich auch.“ Kurze Stille. Ich hasste es, wenn ich telefonier und immer ne halbe Ewigkeit niemand was sagt. „Gehen wir Morgen ins Freibad?“, fragte ich dann. „Äh, ne. Geht net. Morgen muss ich mit meiner Mutter in die Stadt, noch irgendwelche Sachen für den Urlaub kaufen.“ Ach du Scheiße. Es waren ja bald Sommerferien. Eigentlich müsste ich mich ja freuen, aber wenn alle weg fahren und ich muss ganz alleine hier zu Hause bleiben…

 

„Hallo? Vivi? Noch da?“ „Äh…, ja. Natürlich. Wann fährste denn?“ „Öh…gute Frage. Wart mol, muss kurz fragen.“ Während Mel irgendjemand wegen ihrem Urlaub fragte, machte ich das Radio an. Aus dem trällerte es dann auch noch „Durch den Monsun“ und ich schaltete es gleich wieder aus.O man, diese Band verfolgt mich echt überall hin. „So, da bin ich wieder. Wir fahren die ersten drei Wochen nach irgendwo in Spanien.“ „Ne lange Zeit. Werd dich vermissen.“ „“Was denkst du ich dich?! Werd dir mindestens pro Woche eine Karte schrieben.“ „Haha, ja des fänd ich klasse“ Och ja meine Melle. Auf die konnt ich mich echt verlassen. „Ähm du, muss jetzt Schluss machen.“ „Ja okay. Bis denn“ „Ciao.“ Tu tu tu… Melle hatte aufgelegt.

 

Ui, schon 21 Uhr. Soll ich noch was essen oder schon ins Bett? Ich entschied mich für das erste und bewegte mich langsam die Treppe runter. Sugar folgte mir.

 

„Soo, was haben wir denn hier?“ Ich schaute in den Kühlschrank und stellte fest, dass die besten Sachen schon wieder weg waren. „Willst du noch was essen?“ fragte meine Mutter. „Ja, irgendwie schon aber ihr habt mir anscheinend nichts übrig gelassen.“ „Natürlich haben wir dir was übrig gelassen. Wenn du mal auf den Tisch gucken würdest.“ „Upsiii…“ Ich setzte mich an den Tisch und grinste meine Mutter gaaanz breit an. Sie grinste auch gaaaaanz breit wieder zurück. Wir mussten beide laut los lachen. Dann ging meine Mutter wieder ins Wohnzimmer und schaute irgend nen Schnulz. Ich aß noch schnell was und setzte mich dann zu ihr aufs Sofa „Wann kommt Papa heute nach Hause?“ „Ach du, dass weiß ich jetzt gar nicht so genau. Aber wahrscheinlich wieder irgendwann heute Nacht.“ „Mmm… dann geh  ich jetzt ins Bett.“ „Ja, gute Nachte“ Ich ging nach oben und machte mich Bett fertig.

 

Ich lag noch eine ganze Weil wach im Bett und dachte über die TH-Sache nach. Irgendwann schlief ich dann aber doch ein.

 

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