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Chapter 3

Irgendwann um halb zwölf rum, stand ich langsam auf und ging zum Badezimmer.

 

Ich drückte die Türklinke runter aber die Tür wollte nicht aufgehen.

 

Ach scheiße. Wahrscheinlich ist dieses Mensch von großer Bruder wieder von seiner ach so tollen Freundin zurück.“ Man Nick, mach hine. Ich will auch noch ins Bad.“ Die Tür ging auf und ein auf gestylter, gut gelaunter Nick kam mir entgegen„Ja Mädel. Bin ja schon fertig.“ „Wow. Wo willst du denn heut noch hin?“ Er grinste mich frech an und lief ohne eine weitere Antwort in sein Zimmer.Ach ja, *seufzt*liebe muss doch echt schön sein…Ich wurde mal wieder aus meinen Gedanken gerissen. Aber dieses mal von meinem kleinen, noch nervigeren Bruder. „Was machst du denn schon hier?“ Fragte ich Jimmy, der sich noch vor mir ins Badezimmer drengeln wollte. Das schaffte er aber nicht, weil ich ihn grad noch so an seinem T-Shirt festhalten konnte. „Wir haben schon 12 Uhr Schwästerherz und ich muss ganz, ganz dringend aufs Klo.“ „Hä?! Aber ich hab gedacht die Feier von deinem komischen Kumpel da, würd bis um zwei oder so gehen.“ „Sie hat gestern um zwei angefangen und hat heut um elf aufgehört.“ Ich war immer noch leicht verplant und blöder weiße hatte ich Jimmy auch während unsrem kurzen Gespräch losgelassen. Er streckte mir die Zunge raus und schloss die Badezimmertür hinter sich zu.Ich starte so ca. zwei, drei Minute auf die verschlossene Tür und versank wieder mal voll in irgendwelchen komischen Gedanken… „Hey, Vivi, schläfst du?“ „Hm?“ Jimmy stand vor mir in der Tür und schaute mich an. „Äh…nö. Kann ich jetzt rein?“ „Ja klar.“ Er ging auch in sein Zimmer und ich konnte endlich in Ruhe mich für den heutigen Tag fertig machen.

Es war Punkt halb drei und ich entschloss mich dafür, dann doch noch ins Schwimmbad zu gehen. Vielleicht waren ja noch ein paar Leute aus meiner Klasse da. Ich packte mein Schwimmzeug und fuhr dann mit dem Rad zum Bad.Ich hatte Glück! Simon, Jochen, David, Marie und Katrin lagen alle zusammen am Beckenrand und quatschten wahrscheinlich über irgendwelche gaaaaanz wichtigen Dinge. Ich ging zu meinen Klassenkameraden und wurde auch schon von Katrin mit einem lauten „Hallo!“ entdeckt. „Hey und wie geht’s?“ fragte ich grinsend in die Runde. „Subba und dir?“ „Auch gut.“ Ich legte mein Zeug bei den Andren ab und setzte mich neben Jochen. „Sollen wir ins Wasser? „Fragte er mich und die Anderen. Wir stimmten alle zu und sprangen dann ins kalte Wasser. Es war total lustig! Wir Mädels fingen immer wieder laut an zu kreischen als die drei Jungs immer mal plötzlich von unten auf uns zu tauchten und versuchten uns mit unter zutauchen oder auf die Schultern nahmen. Nach etwa vier bis fünf Stunden packten wir unser Zeug und gingen alle nach Hause. „ Oh man war des en toller Tag!“ sagte ich zu Jochen der mit mir noch ein kleines Stück nach Hause fuhr. „Ja, war echt klasse.“ „Mhm...“ Wir fuhren noch ein Stück stiller nebeneinander her, bis ich abbiegen musste. „Also dann bis Montag.“ „Joa, bis dann“


Das Wochenende war zu Ende und der Montag fing mal wieder mit früh aufstehen an.

Ach ja, *seufzt* noch zwei ein halb Wochen, dann ham wa Ferien. ich machte mich mal wieder für die Schule fertig und ging dann runter zum Frühstücken. Da erwarteten mich dann auch schon ein schlecht gelaunter Nick und ein gut gelaunter Jimmy. „ Na Jungs, gut geschlafen?“ „ Jaa, fantastisch“ diese antwort kam von Jimmy. Nick saß immer noch, irgendwo mit seinen Gedanken, am Tisch und aß sein Müsli. „ Ach scheiße, mein Bus kommt in zehn Minuten. Tschüss muss gehn. Bis später.“ Jimmy sprang auf und rannte aus dem Haus.„So Nick. Was is los?“ fragte ich meinen großen Bruder. „HALLO?! Nick! Juhuu, Erde an Niick. Schläfst DU noch?“ Ja! Dieses Mal war ich mal nich die, die irgendwo ganz weit weg mit meinen Gedanken versunken ist. „Hä? Was? Hast du was gesagt?“ „Mmmhm… hab ich.“ „Und was?“ fragte er so ziemlich genervt. „Was is loos?“ „Äh nix. Wieso, was soll sein?“ „Hey, also du kannst mir echt nichts mehr vor machen. Vor zwei Tagen warste doch noch total gut drauf und heut…“„ Sie hat mit mir Schluss gemacht.“ „Wer? Wie? Wo?“ „ Jenny,man. Gestern, als wir noch im Park en Bissel spazieren waren, kam irgendwann son komischer Typ und sie hat dann nur noch gesagt, dass es jetzt aus wäre  und sie eigentlich schon lange Schluss machen wollte.“ „Ja und dann?“ „Nichts und dann. Sie hat mich einfach stehen lassen ohne sich noch mal um zudrehen.“ Ich wollte gerade noch was sagen, als unser Vater in die Küche kam. „Morgen“ Sagte er fröhlich. „Morgen“ kam es von Nick und mir. „Oh, muss dann gehen. Ciao.“ Nick stand auf und ging. „Huch, wieso ist der denn so schnell weg?“ „Keine Ahnung“. Ich frühstückte noch schnell weiter und machte mich dann auch auf den Weg.Armer Nick. Da war er doch noch so glücklich und dann macht diese Schlampe mit ihm Schluss. Na ja, ich hät ihm wohl gleich sagen sollen, dass des mit der nix wird. Aber auf mich hätte er wahrscheinlich eh nicht gehört.Der Schultag verging wie immer und der Rest der Woche auch.Es war mal wieder Freitag und wir hatten Deutsch bei Frau Hauser. „So meine Lieben. Die Woche ist vorbei und wir haben heute in einer Woche auch schon unser tolles Treffen mit Tokio Hotel.“ Och ne. Die ganze Woche haben wir eigentlich kein Wort über die Sache geredet und ich hatte sie schon wieder so gut wie verdrängt. Aber jetzt musste die auch schon wieder damit anfangen. „Die Frau freut sich. Des is ja mal der Hamma.“ Flüsterte mir Melle zu. Ich nickte grinsend, weil man Frau Hauser die Freude echt übelst ansah.Wir redeten noch die ganze Stunde über dieses Treffen und bekamen dann noch einen Zettel, auf dem alles Wichtige für den Tag drauf stand.
Auf dem Nachhauseweg redeten Mel und ich natürlich auch wieder über dieses Treffen. „Glaubst du eigentlich, dass en Paar heulen werden?“ „Oh ja Vivi, des glaub ich. Mir tun die Jungs ja jetzt schon leid.“ „Hmh…Schon irgendwie. Aber sie sind ja auch irgendwo selber Schuld.“ „Ja schon, aber auf so ne Liebe könnt ICH echt verzichten. Heulen, kreischen, umkippen.“ „Oh ja, ich auch. Aber wir werden so was wohl für uns kaum erleben.“ „Du, vielleicht heiratest du ja mal irgend ne Berühmtheit oder machst selber Karriere. Man weiß ja nie…“ „Aber Frau schon.“ „Okay, wenn Frau meint, dann wird’s schon stimmen.“ Wir lachten mal wieder laut los und fuhren dann zu mir nach Hause. Melle und ich stellten unsre Räder ab und gingen ins Haus.„Oh, hey Nick“ huch, was war dass denn? Seid wann klang Melle denn so schüchtern, wenn sie meinen Bruder grad mal “Hallo“ sagte? „hi“ „Hey Nick, wieder alles klar bei dir?“ Sagte ich blöd grinsend und in einem total-gut-drauf-Ton.Er schaute mich mit hoch gezogenen Augenbrauen an und zeigte mir, beim hoch gehen der Treppe nur seinen Mittelfinger. Scheiße. Hab mich wohl grad voll im Ton vergriffen. „Ähm…, was is den mit deinem Bruder los?“ „Komm, wir gehen hoch da erzähl ich’s dir dann.“

 

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