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Chapter 15 

Der Vormittag verlief wie in den letzten zwei Tagen auch. relativ schnell. Da heute ja letzter Schultag war, hatten wir auch nur bis um viertel nach elf Schule. Punkt viertel klingelte es und ich sprang erfreut auf. Endlich Sommerferien!
Melle und ich packten schnell zusammen und liefen dann aus der Schule raus. Wir wollten uns heute mit Jochen und Co. Treffen um mit ihnen ins Schwimmbad zugehen.

 

Draußen kamen Jochen und nen paar Kumpels von ihm dann auch schon auf uns zu. Melle und Jochen umarmten sich stürmisch und wurden damit scheinbar auch gar nicht mehr fertig…
Während wir den beiden beim rummachen leicht schmunzelnd zusahen, fragte mich Steven, der sich das auch eine Weile anschaute mich: „Kommste eigentlich auch mit ins Bad?“ „Joa, aber ich kann net solang bleiben, weil ich heut noch nach Magdeburg fahr.“ „Ah cool! Und was machst da?“ „Ich besuche meinen Freund“ wie das klang. Meinen Freund? Na ja… aber irgendwie gefiel es mir auch. „Deinen Freund?!“ An seiner Stimme konnte man sofort heraus hören, dass er genau wusste zu wem ich da fuhr. „Mhm..“ Ich nickte kurz und wechselte dann schnell das Thema, bevor Steven noch mit irgend nem scheiß Gelabere anfing. „Hey ihr zwei Turteltauben! Ihr könnt von mir aus später weiter machen, aber können wir jetzt gehen?!“ Jochen und Melle schauten mich ein bisschen irritiert an, aber lösten sich dann auch gleich wieder und gingen mit uns andren zur Bahnhaltestelle.

 

Steven laberte mich die ganze Fahrt über damit voll, dass Tom ja sonst wer wäre und ich viel zu gut für ihn bin und und und… Ich hörte ihm kaum zu, da ich viel zu sehr mit dem wunderschönen Gedanken an heute Abend beschäftigt war. Die Bahn hielt an der Endhaltestelle an und wir stiegen alle aus. Heute war ziemlich viel los. Ja, ja man merkte nun mal, dass wir jetzt eben Ferien hatten. Schnell gingen wir rein und suchten uns einen schönen Platz auf der großen Wiese aus. Melle und ich verschwanden für kurze Zeit in der Umkleide. Melle war übelst gut drauf, was bei mir nicht viel anders war, außer, dass ich mir Tom am liebsten jetzt hier her wünschen würde. Aber na ja, ich würde ihn ja heute Abend endlich wieder sehen. Ich verdrängte die schlechten Gedanken wieder schnell und zog meinen Bikini an.

 

Die Jungs waren inzwischen schon im Wasser, also sprangen wir auch kurzer Hand dazu. Nach ca. einer halben Stunde rumplanschen, rutschen und kleine Kinder inklusive Eltern ärgern stieg ich aus dem Wasser und ging Richtung Wiese zu unsrem Platz. Was ich nicht bemerkte, Steven war mir hinterher gelaufen.
Plötzlich zog mich eine nasse Hand in eine Einzelkabine auf der Wiese und drückte mich an die Innenwand des kleinen Häuschens. Bevor ich noch aufschreien konnte drückte die Person ihre Lippen auf meine und versuchte mit angestrengten Bewegungen mein Bikinioberteil zuöffnen. Ich versuchte ihn instinktive die ganze Zeit weg zudrücken, aber da das leider nicht ging und ich sowieso zu schwach dafür war, biss ich ihm auf die Unterlippe. Steven (!), schrie prompt auf und wollte mich gerade noch festhalten, als ich aber schon zu meinen Sachen rannte, sie mir schnell schnappte und dann wieder zu den großen Umkleiden lief. Dort schloss ich mich erschöpft ein und setzte mich erst mal auf den Boden. Was war das denn gerade? Steven, wie konnte er nur. Er wusste doch genau, dass er mich nie kriegen würde! Und jetzt erst recht nicht. Plötzlich liefen mir die Tränen übers Gesicht und ich musste an dass, was gerade eben passiert war denken. Tom! Wieso war er jetzt nicht hier?! Mit ihm wäre das bestimmt nie passiert. Aber er war nicht da. Er war zuhause oder sonst in irgendeiner Stadt. Erst heute Abend wird er bei mir sein.
Es klopfte an der Tür. Ich schaute auf und erkannte, zu meiner Erleichterung, Melles Stimme. „Hey Maus. Ist alles okay bei dir? Steven hat gesagt, du wärst plötzlich aufgesprungen und mit all deinem Zeug hier her gerannt. Ja, das hast du auch gemacht, aber… warum?“ Ich stand langsam auf und schloss die Tür auf. Melle kam rein und ich schloss schnell wieder ab. Dann erzählte ich ihr unter Tränen, was ich eigentlich erst gar nicht wollte, was gerade eben passiert war. Sie schaute mich entsetzt an. „Wie bitte?! Der Kerl hat sie ja wohl nicht mehr alle! Boah.. echt hier! Wart hier schnell mal. Den knüpf ich mir jetzt erst mal vor.“ Darauf hin sprang sie auf und ging mit schnellen Schritten zurück zu den anderen. Puh… zum Glück wollte sie mich jetzt nicht mitnehmen. Das hätte ich nämlich bestimmt im Moment nicht geschafft. Aber Melle hatte sicherlich irgendwie gemerkt, dass ich Steven jetzt nicht sehen wollte.

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