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Chapter 15 

Nach ca. 10 Minuten kam Melle wieder zurück zu mir in die Umkleide. „Gott, was glaubt der Kerl eigentlich, wer er ist?! Liegt auf seinem Handtuch, hört Musik und ignoriert mich voooolenz.“ Ich musste etwas grinsen, es war immer irgendwie lustig, wenn Melle sich so tierisch aufregte. Natürlich konnte sie auch heute kaum noch Luft holen vor lauter Aufregung. „Ich hab ihn erst mal eine geklatscht, er guckt mich trallala unschuldig und verwirt, wie sonst wer und fragt mich dann auch noch so dumm, was’n los is, warum ich mich so aufrege. Gott! Ja, dann is er gaaaaaaanz langsam aufgestanden und ich hab ihn dann noch gefragt, warum er so ne Scheiße probt und dass er das gefälligst nie wieder machen soll, sonst würde ich ihn anklagen. Na ja, dann hab ich ihn noch nen bissel mehr zusammen geschissen und er ist total geschockt von dannen gezogen.“ Sie holte tief Luft und lächelte mich siegessicher an. „Wow“ sagte ich nur. Denn ich war selbst ein bisschen davon geschockt. „Okay Vivi, ich glaube, wir sollten dann mal gehen, wenn du noch was packen und essen willst, bevor dein Zug fährt.“ „Ja, hast Recht. Also, gehen wir?“ „Jap! In na Kabine sind wir ja schon.“, sie grinste mich frech an und wir zogen uns schnell um.

 

 

Nach einer knappen halben Stunde waren wir fertig und machten uns zu zweit auf den Weg nach Hause. Die anderen waren noch geblieben, was ich auch besser so fand, denn über das gerade eben wollte ich nicht noch einmal reden müssen. Ich überlegte kurz, ob ich es Tom erzählen sollte und entschied mich dann aber dafür, später im Zug darüber nach zudenken. Melle und ich saßen schweigend in der Bahn. Erst als wir in den Bus umstiegen, fragte mich Melle das, worüber ich vorhin auch schon nach gedachte hatte. „Redest du mit Tom darüber?“ „hm...“ ich zuckte mit den Schultern. „Ich weiß nicht! Weißt du, ich muss ihm ja auch noch das mit der Prügelei erzählen und dann müssen wir auch noch über das in der Bild reden. Ich weiß nicht was ich machen soll. Am Ende fahr ich vielleicht heute schon wieder nach, weil er das mit mir vielleicht nicht schafft und es wahrscheinlich für uns beide das Beste ist.“ Melle hielt mich am Arm zurück und schaute mir fest in die Augen. „Hey guck doch mal, einmal hat das vorhin mit dem Arschloch eigentlich so gut wie gar nichts mit dir und Tom zutun. Der Kerl steht einfach auf dich und blickt nicht, dass du einfach zu gut für ihn bist und das mit der Bild und dem Verprügeln, damit musste Tom und auch du ganz einfach rechnen. Ist doch wohl klar, dass so was passiert. Und wenn er dich wirklich liebt, wird er das auch verstehen und ihr werdet schon eine Lösung finden.“ Sie lächelte mich an. „Du bist einfach die Beste Melle!“ , sagte ich und umarmten sie erstmal. Beinahe hätten wir den Bus verpasst, also sprangen wir noch schnell rein. Den Rest der Fahrt redeten wir über Melles Urlaub und wie schade es doch ist, dass wir uns so lange nicht sehen würden.

 

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