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Chapter 17

 Zuhause packte ich noch ein paar Sachen und setzte mich noch für ca. ne Stunde vor den Fernseher. Auf Viva lief mal wieder Durch den Monsun, wobei ich gleich wieder an Tom denken musste. Bald würde ich ihn wieder sehen!! Langsam wurde ich schon richtig aufgeregt.

 

Meine Mutter kam ins Wohnzimmer. Sie würde mich zum Bahnhof fahren. „Also können wir?“ fragte sie mich. „Ja klar, ich hol nur noch schnell meine Sachen.“ Ich schaltete den Fernseher aus und ging hoch in mein Zimmer. Sugar lag auf meinem Bett, auf meinem Gepäck. „Hey mein Schatz, wo liegst denn du?“ Ich lief auf sie zu und kraulte sie hinter den Ohren. „Dir ist schon klar, dass das mein Gepäck ist auf dem du da liegst?“ Ich zog es vorsichtig unter ihrem Bauch hervor, wobei sie mich böse anguckte. „Hey schau mich nicht so an. Ich bin doch bald wieder bei dir.“ Immmer noch schaute sie mich so an. „Sorry Süße, aber ich muss jetzt wirklich gehen.“ Als ob sie mich verstanden hätte senkte sie winselnd den Kopf. Ich knuddelte sie noch einmal richtig durch und stand dann auf. „Du darfst auch so lange in meinem Bett schlafen, bis ich wieder daheim bin.“ Als ob sie mich verstehen würde. Ich schnappte mir meine Sachen und lief die Treppe hinunter. Dann verabschiedete ich mich noch von Nick und Jimmy und setzte mich mit meiner Mutter ins Auto. Ich erzählte ihr noch, dass mit Sugar, wobei sie ein bisschen lachen musste, als ich ihr das mit dem Verstehen sagte. Denn meine Mutter glaubte nie daran, dass ein Tier einen Menschen verstehen konnte.

 

 

„Okay mein Schatz, pass gut auf dich auf und mach keine Dummheiten.“ „Ja, Mum, hab dich auch lieb“ ich gab ihr noch schnell einen Kuss auf die Wange und stieg dann in den Zug ein. „Tschüssiiii ich ruf dann irgendwann diese Woche wahrscheinlich noch an.“ Wir winkten uns noch einmal und dann verschwand ich im Zug, um mich auf die Suche nach meinem Platzt zu machen.

 

Ich fand ihn relativ schnell. Er befand sich in einem kleinen Abteil, in dem schon ein Mädchen, etwa in meinem Alter, saß. Ich begrüßte sie mit einem kurzen „Hallo“ und verstaute dann meine Tasche.

 

Als der Zug anrollte bemerkte ich, dass das Mädchen „Bravo“ las und zu meinem Schrecken auch noch Tokio Hotel Fan war, was ich an der lauten Musik erkannte, welche aus ihrem Mp3-Player dröhnte. Sie musste bemerkt haben, dass ich sie so musterte, denn sie hob ihren Kopf und zog einen Stöpsel aus ihrem Ohr. „Was?“, fragte sie mich scheinbar etwas genervt. „Ähm…nix. Bist du Tokio Hotel Fan?“, fragte ich sie, blöd wie ich eben war. Dazu noch in einem Ton, als ob ich nur darauf wartete, dass sie mit ja antwortete. Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht und natürlich antwortete sie mit einem ja. „ Ja, find die ganz gut. Also die Musik ist nicht schlecht und der Bill, der hat schon was.“ Ich lächelte sie etwas verkrampft an. „Wieso fragst du? Bist du Fan?“ „Nein, nein! Mir ist es nur an der Musik aufgefallen, die du da hörst. Also ich find die nicht so dolle.“ „Ah, ich hab nur grad gedacht, weil auf deinem Eastpak „Für Vivi von Tom“ steht.“ „Ach so das… nein, also wir waren mit der Klasse am Freitag bei so nem Meet and Greet.“ Cool! Würde ich auch gern mal machen. Die Jungs sollen ja ganz nett sein.“ „Ja, dass sind sie auch.“ Langsam entspannte ich mich wieder. Zum Glück waren nicht alle Tokio Hotel Fans so, wie die aus meiner Klasse.

 

Wir redeten noch ein bisschen mit einander. Wobei ich erfuhr, dass sie Nadja hieß und in Magdeburg wohnte. Sie hatte in Berlin eine Freundin kurz besucht und fuhr jetzt wieder nach Hause. Wir tauschten Handy Nummern aus und irgendwann hieß es dann auch schon „Magdeburg Hauptbahnhof“ Wir stiegen zusammen aus und liefen nach draußen. Ich schaute mich suchend um, ich wusste noch nicht mal wirklich nach was. „Wirst du abgeholt?“ „Ja, also mein Freund wollte mich eigentlich abholen.“ „Also, wenn du willst kann ich dich nach Loitsche bringen, ist nicht weit von mir.“ „Echt?!“ „Mhm“ „Okay, dann ruf ich noch schnell meinen Freund an und sag ihm, dass er mich nicht abholen braucht.“ Ich zückte schnell mein Handy aus der Tasche und wählte Toms Nummer. Nach wenigen tut…tut… meldete er sich. „Hey Süße! Schon unterwegs?“ „Ja ich bin grad angekommen, aber es ist weit und breit kein – mich Abholer- da.“ „Oh… Scheiße! Ich hab gedacht du würdest später fahren und jetzt hab ich noch niemanden gefragt, ob er dich abholt. Sorry! Ich ruf sofort jemanden an, okay?“ „Nee, nee nicht nötig. Ich fahr mit nem Mädel mit, des ich auf dem Weg hier her kennen gelernt habe.“ „Ach so ok… dann bis nachher, ja?“ „Ja, Süßer! Ich lieb dich!“ „Ich dich auch! Ciao!“ „Ciao!“ Ja! Zum ersten mal hatte ich zuerst aufgelegt!

 

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