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Kapitel 18

Ich erzählte ihm noch das mit Nadja und bereitete ihn schon mal auf ihr Kommen vor. „Ich hab ihr also schon gesagt, dass sie gleich wieder gehen kann, wenn sie ausflippt.“ „Ja, gut. Wenn sie nicht nervt, dann kann sie von mir aus kommen. Allgemein hab ich ja nix gegen des Gekreische und Ausgeflippe, aber zuhause brauch ich das echt nicht.“ „Ja, versteh ich. Okay, dann ruf ich sie morgen oder so mal an.“ „Mach das“ Wir saßen schweigend auf dem Bett und waren beide mit unseren eigenen Gedanken beschäftigt, bis ich plötzlich sanfte Küsse an meinem Nacken spürte. Genüsslich schloss ich die Augen und trete meinen Kopf zu ihm. Dann küsste er mich wieder so traumhaft schön, sodass ich alles um uns herum vergas. Tom lies plötzlich von mir ab und schaute in Richtung Tür. Ich folgte seinem Blick und sah seine Mutter in der Tür stehen. „Oh, Entschuldigung! Ich wollte nicht stören, aber ich geh dann mal zu Sonja. Die hat ja heute Geburtstag und Bill bring ich noch zu Georg, also seit ihr zwei vor erst allein!“ „Ja, Mum! Viel Spaß!“ „Danke! Bis später.“ „Ja, ciao“ „Tschüss“ „Tschüss“ Simone schloss die Tür wieder hinter sich und Tom beugte sich, als währe nichts geschehen, über mich und öffnete langsam den Reisverschluss meiner Jacke… Ich schloss meine Augen und lies es einfach geschehen. Es war so schön mit ihm. Wie er mich küsste…boah…mir wurde ganz schwindelig. Doch lange konnte ich es nicht genießen, denn die Tür öffnete sich wieder etwas schwungvoller und Bill stand in der Tür. „Hey Vivi! Sorry, dass ich euch grad stör, aber du hast noch ne CD von Georg, Tom. Und die wollt er mal wieder haben!“ „Was… ach so die. Wart kurz!“ Tom sprang vom Bett und nahm eine CD von seinem Schreibtisch, die er dann Bill in die Hand drückte und diesen auf der Stelle umdrehte und die Tür hinter ihm schloss. Tom lehnte sich gegen seine Tür und schaute mich einfach nur an. „Was ist?“, fragte ich lächelnd und stand auf. Tom zuckte mit den Schultern und zog mich zu sich. „Ich glaub, das nächste Mal schließ ich die Tür ab.“ „Hm…ja, aber am Ende macht hier dann noch einer Randale, nur um dir zusagen, dass er jetzt geht oder so. Des währ ja dann au nicht sooo des dolle.“ „Stimmt“ Tom gab mir noch einen langen Zungenkuss und ging dann mit mir runter in die Küche.
Tom öffnete den Kühlschrank und holte zwei RedBull raus. Ich setzte mich auf den Küchentisch und nahm ihm eins ab. „Sollen wir heute Abend noch weg gehen oder hier bleiben?“ Ich überlegte kurz, aber entschloss mich dann doch für hier bleiben. Keine Ahnung was wir machen sollte, aber weg wollte ich heute irgendwie nicht mehr. „Okay, meine Eltern und Bill kommen heute eh erst später, wenn überhaupt und so können wir uns ja einen schönen Abend zu zweit machen.“ „Joa, und was sollen wir machen?“ „Hm… uns fällt schon was ein, oder?“ „Jaaaa“ ich sprang wieder vom Tisch und küsste Tom überschwänglich. „Oh, Tom! Ich bin so froh bei dir zu sein! Ich hab dich die letzten 5 Tage so arg vermisst, des kannst du dir gar nicht vorstellen!“ „Was glaubst du ich dich“ Wir küssten uns wieder und Tom schob mich langsam aus der Küche raus ins Wohnzimmer aufs Sofa.

Es war inzwischen schon spät geworden und Tom und ich lagen, eng an einander gekuschelt, auf dem Sofa und schauten uns einen Film nach dem anderen an. Irgendwann schloss ich die Augen und schlief kurz darauf tief und fest ein.
Als ich wieder aufwachte lag ich im Bett, neben Tom, der einen Arm auf meinen Bauch gelegt hatte und schlief. Ich musste lächeln. Immer wieder freute ich mich riesig darüber, dass ich hier war. Bei Tom. Bei meinem Tom. Nicht der, der er in der Öffentlichkeit war.
Ich musste kurz überlegen, wie ich hier hoch gekommen bin. Alleine wohl kaum. Vielleicht hatte Tom mich ja hoch getragen, kurz nach dem ich eingeschlafen war. Ja, wahrscheinlich. Ich schloss wieder die Augen und schlief kurz darauf auch wieder ein.

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