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Juls

Kapitel 16

Ich „schwebte“ hoch in mein Zimmer und ließ mich auf mein Bett fallen. Bill und ich hatten uns geküsst. Wir hatten uns geküsst. Ich konnte es kaum glauben. Aber wie würden wir uns jetzt morgen begrüßen? Wie immer oder mit einem richtigen Kuss? Würde Bill Tom etwas von uns erzählen? Ich wurde durch mein Handyklingeln aus meinen Gedanken gerissen. Ich schaute auf das Display. Es war Bill. „Hi.“, meldete ich mich ganz fröhlich. „Hi Schatz.“, begrüßte er mich, „ich hock grad noch im Bus und wollt dich fragen ob es ok is wenn ich Tom erzähle das wir zusammen sind? Wir sind doch zusammen oder?“ „Ähmm ja also wenn du willst.“, sagte ich. „Ok. Also kann ich Tom dann von uns erzählen?“, fragte er. Ich nickte mir fiel dann aber ein, dass er das ja gar nicht sehen konnte.  „Ja kannst du machen.“, sagte ich. Meine Mum rief das ich zum Essen kommen sollte. „Ich muss auflegen es gibt essen.“, sagte ich. „Ok dann bis morgen. Hab dich lieb.“, sagte Bill. „Ich dich auch.“, verabschiedete ich mich und legte auf. Ich ging runter in die Küche und setzte mich an den Tisch. „Essen wir ohne Marina?“, fragte ich. „Ja sie übernachtet heute bei einer Freundin sie müssen ein Referat machen.“, sagte meine Mum. Ja genau ein Referat, dass ich nicht lache. „Ok.“, gab ich zurück und aß dann mein Essen.
„Was ist denn eigentlich los mit dir? Du wirkst so glücklich! Hat das was mit dem Jungen zu tun der vorhin da war?“, fragte meine Mum nachdem Stefan die Küche verlassen hatte. Ja meine Mutter ihr zweiter Name war Neugier aber wenigstens war sie so diskret das sie wartete bis Stefan weg war. „Nein. Nicht direkt. Ich freu mich nur auf das Wochenende mit den Twins.“, antwortete ich. „Das sind Zwillinge?“, fragte meine Mum ein bisschen geschockt. „Ja sogar eineiige! Das hab ich am Anfang auch nicht geglaubt. Aber auf den Kinderfotos sieht man das sie Zwillinge sind.“, erzählte ich. Meine Mum nickte. „Ich geh dann mal hoch. Schon mal Sachen für morgen packen. Und ein paar Hausaufgaben muss ich auch machen.“, sagte ich und stand auf. In meinem Zimmer packte ich erstmal Sachen für morgen ein und kontrollierte alles 5 Mal, damit ich auch ja nichts vergaß. Danach machte ich noch die restlichen Hausaufgaben und dann ging ich pennen. Ich konnte den Tag morgen und das Wochenende kaum abwarten und brauchte vor lauter Vorfreude ewig zum Einschlafen.
Am nächsten Morgen klingelte mein Wecker und ich war noch nie so schnell wach wie heute.
Ich ging in die Küche frühstücken, dann ins Bad mich fertig machen, anziehen, Schulsachen packen und dann stand ich gut 10 Minuten zu früh an der Bushaltestelle.
Als der Bus endlich kam, stieg ich ein und lief grinsend zu den Twins. Ich begrüßte Tom wie immer und setzte mich dann gleich neben Bill. Er gab mir auch gleich einen Kuss und legte seinen Arm um mich. Ich schaute auf und Tom grinste uns beide an. „Was ist denn?“, fragte ich. „Ach nix....ihr passt halt voll zusammen.“, antwortete Tom,“ aber wehe du bist dann das ganze Weekend nur bei Bill.“ „Achwas natürlich machen wir auch was zu dritt.“, sagte ich und Bill stimmte mit einem Nicken zu.
Während wir der Schule immer näher kamen wurde mir immer mulmiger zu Mute. Ich machte mir schon wieder Gedanken über Marina. ‚Was würde sie jetzt wohl machen wenn sie mitbekommt das ich mit Bill zusammen bin?’ „Hey Schatz was ist denn los?“, fragte mich Bill. „Nichts.“, antwortete ich. „Oh nein jetzt fang nicht wieder mit –nichts- an. Du hast bestimmt überlegt wie Marina reagiert wenn sie mitbekommt das wir jetzt zusammen sind.“, stellte Bill fest. Ich nickte. „Lary denk da nicht drüber nach, genieß doch das du mit meinem Bro zusammen bist. Er ist ja fast so cool wie ich.“, sagte Tom, betonte das fast im letzten Satz besonders und machte ein Obercooles Gesicht. Da konnte ich nicht anders und musste loslachen. Das Gesicht war einfach göttlich. Wir mussten dann auch aussteigen und Bill nahm bei der ersten Gelegenheit meine Hand uns gab mir einen Kuss. ‚Der Tag heute wird was geben!’, dachte ich, ein Glück das ich übers Wochenende nicht zu Hause bin.’  

 

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