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Gine

 Kapitel 19

„Morgen mein Schatz!“ hörte ich eine fröhliche Stimme neben mir sagen. „Mm..morgen..“, sagte ich noch total verpennt und öffnete vorsichtig meine Augen. Die ich dann aber auch wieder ganz schnell schloss, da die Sonne direkt auf mich schien. „Mach den Vorhang zu und lass mich weiter pennen!“ „Oh… wie nett! Jetzt steh schon auf! Die Sonne lacht, es ist halb 11 und wir haben nur noch heute und morgen für uns.“ „Na und?“, murmelte ich in und zog die Decke noch weiter über den Kopf. „ Du bist soooo unromantisch, Lary!“ „Was denn?! Ich will schlafen, es ist Samstag.“ „Ha pf.., ich will aber nemma schlafen. Also aufstehen! Zack zack!“ Bill zog mir die Decke weg und stürzte sich auf mich. Dann fing er an mich kräftig durch zukitzeln. „Ah, aufhören!!“, kreischte ich. „Ich steh ja schon auf.“ „Wirkliiich?“, fragte Bill und kitzelte mich immer  noch weiter. „JAAA!“ „Okay“ Bill hörte auf und anstatt von mir runter zugehen, fing er an mich zärtlich zuküssen. „Hey, sollte ich nicht aufstehen?“ „Öhm… jap!“ Bill jumpte von mir runter und grinste mich frech an. „Was?“, lachte ich und stand auf. „Nüx! Ich bin einfach nur über glücklich, dass du hier bist.“ „Ich auch.“ Wir küssten und noch einmal leidenschaftlich, wobei wir beinahe wieder im Bett landeten, und machten uns dann aber auf den Weg nach unten, zum Frühstücken.
Ich hatte gar nicht mehr daran gedacht, dass Marina auch noch hier war. Natürlich war der Schock somit umso größer. „Scheiße, Marina ist ja da.“ Flüsterte ich Bill zu. „Ja, dass war sie gestern doch auch schon.“ „Oh ja, stimmt. Leider…“ Wir gingen in die Küche und begrüßten beide mit einem „Guten Morgen“, wobei ich das, gutem’ weg ließ. Bill und ich setzten uns schweigend zu den beiden an den Tisch und schnappten und jeweils ein Brötchen. „ Und gut geschlafen?“, fragte Tom. Wahrscheinlich, um die angespannte Stimmung etwas zu lockern. „Ja, super!“, antwortete Bill. Marina lächelte nur dumm und ich sagte gar nichts. Tom schaute mich fragend an. „Ähm, ja auch..“ „Freut mich! Und was haben wir heute vor?“ Wir? Tom meinte damit doch bitte nicht Marina, sich, Bill und mich. Also, vor allem Marina?! „Waaas meinst du mit – wir?“ fragte nun Marina. Dabei schaute sie Tom so verführerisch wie nur möglich in die Augen, so nach dem Motto ,Baby, du und ich, oder?’. „Wir. 4. Zusammen.“, sagte er und ließ sich dabei nicht von diesem Blick aus der Ruhe bringen. „Wie wir zusammen? Wolltet ihr beide heute nicht was alleine machen?“ ich schaute Tom prüfend an. Hoffentlich hatte er es einfach nur vergessen. „Mh..ja. Aber ich hab’s mir jetzt doch anders überlegt.“ Marina und ich schauten Tom geschockt an. „Anders überlegt?“ kam es wie aus einem Munde von ihr und mir. Nun schaute sie auch schon nicht mehr so verführerisch. „Jap“ sagte Tom nur. „Nee, du des geht net!“ „Wieso nicht, Lary?“ schaltete sich nun auch Bill ein. Ich schaute ihn vorwurfsvoll an. Wie konnte er nur? Hallo, ich und Marina – der Tag war gelaufen. „Weil, weil… oh mein Gott! Von mir aus.“ Ich stand auf und ging aus der Küche raus. „Wohin gehst du?“ Auf’s Klo“
Ich lief schnell den Gang entlang zur Toilette und schloss mich dort erst einmal ein.
Nein, nein, nein! Das konnte einfach nicht sein. Ich hatte mich so seher darauf gefreut, dieses Wochenende Marina einmal nicht zu Gesicht zubekommen und jetzt das! Und ich sollte den ganzen Tag mit ihr verbringen. Ich stellte mich vor den Spiegel und schaute mir selber in die Augen. „Wieso musste Tom es sich doch noch anders überlegen?
Plötzlich klopfte es an der Tür. „Lary, alles klar bei dir?“ drang Bills Stimme durch die Tür. Ich atmete tief durch, bevor ich nicht noch falsch antwortete. „Ja…alles klar.“ „Gut, ähm… kann ich rein kommen?“ Ohne Ihm zu antworten öffnete ich die Tür. Bill kam rein und setzte sich auf den Klodeckel. Ich schloss die Türe wieder und lehnte mich gegen das Waschbecken. „Ist es echt so schlimm, wenn wir heute was mit Marina machen?“ „Na ja, also weißt du, ich hab mich halt total darauf gefreut, dass ich des Wochenende hier bei euch bin und keiner aus meiner „Familie“ auch dabei ist. Und jetzt ist Marina hier, die ich noch weniger als meinen Stiefvater leiden kann. Wieso hat Tom es sich überhaupt anders überlegt?“ „Ich glaub mal, er wollte, dass Marina und du euch doch wieder etwas näher kommt.“ „Toll Idee. Ich würd da aber nicht mitmachen.“ „Das ist mir schon klar.“ Bill stand auf und kam auf mich zu. Vorsichtig umfuhr er meine Talje mit seinen warmen Händen. Ein Schauer lief mir über den Rücke, als er mir tief in die Augen blickte. Dann kam er mir mit seinem Gesicht immer näher. Ich schloss die Augen und schon spürte ich seine weichen Lippen auf meinen.

 

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