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Juls

Kapitel 22

„Los der Bus steht schon da.“, sagte Bill und rannte los. Ich rannte ihm hinterher aber der Bus fuhr gerade los, als wir an der Haltestelle ankamen. „Idiot.“, rief Bill dem Bus hinterher. „Hey Süßer reg dich nicht auf. dann warten wir halt.“, sagte ich und setzte mich auf die Bank neben der Bushaltestelle. „Aber der nächste Bus kommt erst in einer Stunde.“, quengelte Bill und ließ sich neben mich auf die Bank fallen. „Das wirst du ja wohl aushalten. Ich bin ja auch noch da.“, sagte ich. „Hmm… joa.“, gab er zurück. „Das ist ja nett. Von dir kommt nur ein hmm joa wenn wir jetzt eine Stunde Zeit zusammen haben bis der Bus kommt.“ „Des war doch jetzt überhaupt nicht so gemeint.“, entschuldigte er sich und küsste mich. Der Kerl konnte einfach so genial küssen. „Du weißt schon wie du alles wieder gut machst.“, stellte ich fest. Bill sagte nichts sondern grinste mich nur an und küsste mich wieder.  Wir ließen uns von nichts und niemandem stören. Ok eigentlich liefen die Leute ja auch einfach nur vorbei bis auf eine Oma die sich neben die Bank stellte. Ich ließ kurz von Bill ab. „Möchten sie sich setzen?“, fragte ich. „Ja Danke. Das ist aber nett von dir.“, antwortete die alte Frau. Ich stand auf und setzte mich auf Bills Schoß. „Das ist auch nicht schlecht.“, flüsterte Bill mir ins Ohr. „Ja find ich auch.“, sagte ich und gab ihm einen Kuss. „Achja die junge Liebe.“, sagte die alte Frau neben uns und Bill und ich mussten voll anfangen zu lachen.
Der Bus kam dann auch, wir stiegen ein und setzten uns in die hinterste Reihe. Bill legte seinen Arm um mich und ich lehnte mich an ihn. „Achja Lary. Die junge Liebe.“, meinte Bill zu mir und lächelte mich an. „Ja die ist schon was Tolles.“, gab ich zurück. Eine Weile herrschte Stille zwischen uns beiden bis Bill sie unterbrach. „Was wollen wir eigentlich heute noch so machen?“, fragte er. „Hmm… keine Ahnung. Mal schauen was sich ergibt.“, antwortete ich, „wieso hast du noch irgendwas geplant?“ „Also… nee… ähm… eigentlich… ähm nix.“, druckste Bill rum. Ich wollte grad ansetzen ihn zu fragen warum er so rumstotterte, als wir aussteigen mussten. „Hey Tom wir sind wieder da.“, rief ich ins Haus. Es kam keine Antwort zurück. Wir gingen zusammen hoch und hockten uns in Bills Zimmer. Bill rutschte die ganze Zeit auf dem Bett rum. „Was ist denn los?“, fragte ich ihn. „Nix… nix.“, antwortete er, „Süße ich müsste noch schnell mal weg kann ich dich mal so ne halbe Stunde allein lassen?“ „Ja klar ich kann ja mal schauen ob Tom da ist und gucken wies ihm geht.“, sagte ich. „Ok dann bis nachher.“, meinte Bill und gab mir einen Kuss. „Jo Bis nachher.“
Was musste Bill jetzt noch machen? Naja einfach mal abwarten, vielleicht würde er es mir nachher noch sagen. Ich stand auf und ging zu Toms Zimmer. Ich klopfte an die Tür. „Tom?“, fragte ich durch die Tür. „Komm rein Lary.“, antwortete er aber seine Stimme hörte sich schon iwie traurig an. Ich öffnete die Tür, ging ins Zimmer und flackte mich zu Tom aufs Bett. „Und hast du noch mal mit Marina geredet?“, fragte ich ihn. „Ja aber sie is immer noch ein bisschen sauer.“, antwortete er und schaute traurig. „Hey jetzt mach dir mal keine Gedanken. Marine kriegt sich schon wieder ein. Wart mal ab.“, sprach ich ihm Mut zu. „Hmm… ich ruf sie heut Abend noch mal an. Vielleicht ist sie dann nicht mehr sauer.“ „Ja genau mach das. Ich denk schon das sie dir verzeiht.“, meinte ich und lächelte Tom an. „Danke. Aber warum willst du mir jetzt auf einmal helfen das mit Marina wieder einzurenken?“, fragte Tom. „Naja du bist mein bester Freund und ich will nicht das du traurig bist.“, erklärte ich. „Du bist hammer.“, sagte Tom und gab mir einen Kuss auf die Stirn, „wo ist eigentlich Bill?“ „Naja genau weiß ich des auch nicht. Er hat gesagt er muss noch mal schnell weg. Aber ich hab keine Ahnung was er macht.“, antwortete ich. „Dann bleibst du einfach bei mir bis Bill wieder kommt.“, schlug Tom vor. „Ja das hatte ich jetzt eigentlich auch vor.“ Tom und ich unterhielten uns über alles Mögliche und irgendwann kam dann auch Bill wieder. „Na Süße.“, begrüßte er mich und gab mir einen Kuss, „ hast dus ausgehalten ohne mich?“ „Ja aber grad so.“, gab ich zurück. „Na ihr zwei Turteltäubchen ich geh mal Marina anrufen.“, sagte er und ging aus dem Zimmer. Bill und ich gingen dann auch in Bill’s Zimmer. „Was hastn du jetzt grad gemacht wo du weg warst?“, fragte ich. „Sei nicht so neugierig.“, antwortete Bill. „Ich bin halt so. Bitte sags mir doch.“, bat ich ihn. Bill ging zum Schrank und holte einen Schal raus. „Komm mit dann wirst dus sehen.“, meinte er und zog mich vom Bett hoch. „Wohin gehen wir denn?“, fragte ich. „Abwarten. Vertrau mir einfach.“, antwortete Bill und band mir den Schal um die Augen. „Hee was machst du?“ „Vertraust du mir nicht?“, fragte Bill. „Doch.“, antwortete ich und entspannte mich ein bisschen. „Also dann stell jetzt mal keine Fragen mehr.“, meinte Bill und nahm meine Hand.
„Hier ist windig.“, stellte ich fest nachdem wir nicht mehr weiterliefen. Bill ging nicht weiter auf meine Feststellung ein: „Bleib mal kurz hier stehen.“ Er ließ meine Hand los, kam aber nach ein paar Sekunden schon wieder zurück. „Soo… ich hoffe dir gefällts.“, sagte Bill und nahm den Schal weg. „Wow.“ Das war alles was ich hervor brachte. Bill hatte ein kleines Picknick im Garten gerichtet. „Und.“, fragte er und schaute mich erwartungsvoll an. „Das ist echt total schön. Total süß.“, antwortete ich und gab ihm einen Kuss. Bill und ich hockten uns auf die Decke. „Willst du was trinken?“, fragte er mich. „Im Moment nicht.“, antwortete ich, schnappte mir aber eine Erdbeere. Ich wollte gerade abbeißen, als Bill sie mir wegnahm. „Hey…“, wollte ich schon los motzen. „Motz doch nicht immer gleich. Vielleicht wollte ich dich ja auch füttern.“, unterbrach mich Bill. „Wolltest du das denn?“, fragte ich. „Ja eigentlich schon.“, gab Bill zurück. „Wieso eigentlich?“ Bill gab mir keine Antwort sondern biss einfach in die eine Hälfte der Erdbeere. ‚Das kann ich jetzt nicht auf mir sitzen lassen.’, dachte ich und biss einfach in die andere Hälfte. Ich spürte trotz der Erdbeere Bills Lippen auf meinen und bekam eine totale Gänsehaut.
„Können wir jetzt da weiter machen wo wir gerade eben ohne Erdbeere angefangen hätten?“, fragte Bill und grinste mich frech an. „Ja gerne.“, antwortete ich und küsste ihn.

 

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