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Gine
Kapitel 25
Als ich am nächsten morgen aufwachte war das Bett neben mir leer. Bill musste also schon aufgestanden sein. Ein kurzer Blick auf die Uhr verriet mir, dass es erst halb 8 war. Gott, normalerweise wachte ich nie so früh auf. Na ja, ich ging ja auch nie so früh ins Bett, wie gestern. Ich schmiss mich noch einmal aufs Bett und genoss den Augenblick der Ruhe. Um kurz darauf wieder auf zustehen und ins Bad zugehen. Nach einer kurzen „Katzenwäsche“, machte ich mich dann auf den Weg nach unten.
„Hey Süße du bist ja schon wach!“ Begrüßte mich Bill, während er den Kaffee aufsetzte. „Ja, bin gestern nen bissel zu früh ins Bett.“ „Mhm, ich auch“ grinste Bill. Ich kam auf ihn zu und gab ihm einen flüchtigen Kuss auf die Wange. Dieses Grinsen hatte es einfach verdient! Erst jetzt bemerkte ich, was Bill schon alles hergerichtet hatte. Er hatte den Frühstückstisch mit allen Möglichen essbaren Dingen gedeckt, was einfach nur unwiderstehlich lecker aussah. „Oooh Bill du bist einfach sooo süß!“ Ich umarmte ihn und gab ihm gleich noch einen Kuss. „Tja, so bin ich halt…und dass alles nur für dich.“
Nach dem ich ihn noch einmal richtig intensiv küsste setzten wir uns beide an den Tisch und genossen das leckere Essen.
Nach dem wir fertig waren und unser Geschirr abgeräumt hatten, gingen Bill und ich nach oben. „Wann musst du eigentlich daheim sein?“ „Keine Ahnung.“ Ich setzte mich auf Bills Bett und bat ihn mit einer Handbewegung sich neben mich zusetzen. „Am liebsten ja gar nicht.“, sagte ich und schupste ihn nach hinten. „Dann bleib doch noch ne Nacht“ Bill zog mich zu sich runter und trete sich so, dass er halb auf mir, halb auf seinem Bett lag. „Wenn du willst.“ Ich zog sein Gesicht mit einer Hand in seinem Nacken zu mir runter und küsste ihn leidenschaftlich. Während wir uns immer leidenschaftlicher küssten, strich Bill mit seiner Hand über meinen Oberkörper bis runter zu meinem Hosenbund. Als er sieh gerade runter ziehen wollte, hörte ich mein Handy aus meiner Tasche raus vibrieren. Naaa super! Ich vertrete die Augen und lies schnell von Bill ab. Sanft drückte ich ihn von mir runter und stand schnell auf.
„Hey Mum! Wieso rufst du um die Zeit schon an? Es ist grad mal…kur vor 11!?“ Omg.. die Zeit vergeht. Oder ging die Uhr hier irgendwie falsch? „Ja, mein Schatz und ich würde mich freuen, wenn ich dieses Wochenende noch ein bisschen was von dir habe und darum könntest du ja in der nächsten Stunde mal nach Hause kommen, oder?“ „Mhm… von mir aus. Seit wann pflegst du eigentlich das Interesse darin, dass ich mal am Wochenende daheim bin? Ist dir doch sonst auch egal.“ „Schatz, es ist mir nie egal, ob du weg bist oder hier zu Hause. Aber zwei Nächte hinter einander, da würde ich mich wirklich freuen, dass du wenigstens den halben Sonntag noch daheim bist. Ist doch in Ordnung, oder? Also komm dann nach Hause.“ „Hmhm.. okay…“ „Dann bis später mein Schatz.“ „Ja, tschüss.“ Ich legte auf und schlurfte zurück zu Bill aufs Bett. „Deine Mutter?“ „Ja, sie will dass ich nach Hause komme.“ „Oh, schade. Dann können wir den heutigen Tag ja abblasen, oder?“ „Ja, leider. Es tut mir echt voll Leid! Aber wenn meine Mutter einmal was sagt, dann wird des auch so gemacht. Da gibts keine Widerrede.“ „Ja, kenn ich. Na ja, willst du noch duschen bevor du gehst? Nicht das du irgendwie stinken würdest, also du richst verdammt geil, aaaber…“ „Jaja, laber net!“ „Was denn? Is so!“ „Was, dass ich stink?“ „Nein Mensch, dass du verdammt geil riechst.“ „Achso… wie war das noch mal? Ich glaub ich hab dich doch noch nicht ganz verstanden… kannst dus noch mal wiederholen?“ Ich grinste ihn frech an und hatte auch schon kurz darauf ein Kissen im Gesicht. „Geh duschen du geile Sau.“ „Boah.. wie geil! Ich bin ne geile Sau.“ Ich schnappte mir schnell meine Klamotten die von gestern noch total verstreut im Zimmer rum flogen und rannte kreischend ins Badezimmer, bevor ich noch ein Kissen von Bill abbekam, das er mir gerade noch hinter her warf.
Nach dem ich geduscht hatte und wieder ein bisschen runter gekommen war ging ich zu Bill ins Zimmer, der auch schon frisch geduscht auf seinem Bett saß. „Heut war ich mal der Schnellere.“ „Ja, so sieht’s aus.“ „Okay, dein Bus kommt in 5 Minuten. Sind zwar nur zwei Haltestellen, aber die willst du sicher nicht laufen.“ „Nee nicht wirklich!“ Ich lächelte ihn lieb an. Bill stand auf, gab mir seine Hand und lief dann mit mir nach unten.
Schweigend standen wir an der Haltestelle, bis der Bus auch schon anfuhr. „Oh, kannst du Tom noch tschüss von mir sagen? Hab ihn aus versehen vergessen.“, sagte ich während die Bustüren sich langsam öffneten. „Ja, klar mach ich.“ „Gut dann...“ ich stellte mich in die offne Bustüre und wartete auf irgendeine Reaktion von Bill. Ich wusste in dem Moment nicht wirklich warum, aber es war ganz einfach so. „Lary…also ich wollte dir gestern noch was sagen…also eigentlich schon viel früher aber…“ Ich schaute ihm fragend in die Augen, während der Busfahrer sich schon drüber aufregte, dass er die Türen nicht schließen konnte. „.. egal…ich… liebe dich!“ Bill lächelte mich total erleichtert an. Ich grinste ihn breit und irgendwie auch erleichtert an. Vielleicht war es ja das gewesen, auf das ich noch gewartet hatte…

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