Zimmer483 ">

Juls

Kapitel 28
 

Die ganze Zeit musste ich über diesen Zettel nachdenken. Was stand da drauf? Dieser blöde Gedanke ließ mich nicht mehr los. „Hey Schatz was ist denn los?“, fragte Bill. „Nichts. Alles ok. Ich hab nur drüber nachgedacht das wir jetzt ne Doppelstunde Mathe haben.“, antwortete ich. Ich wollte Bill nicht sagen was ich gesehen hatte... ich konnte es ja selbst nicht einordnen. „Ja wenn ich da dran denk würd ich am liebsten heimgehen.“, kam jetzt von Bill. „Wer nicht.“, gab ich zurück. „Ein bisschen Zeit haben wir ja noch.“, sagte Bill und küsste mich dann. „Ja das könnte mich ein bisschen ablenken.“, meinte ich und küsste dann Bill wieder. Als es klingelte lösten wir uns voneinander da wir keinen Stress mit dem Lehrer wollten. Vor allem hatten wir ja auch noch in Mathe unsren allseits beliebten Herr Müller. Wie ich Mathe hasste… das wurde mir gerade mal wieder ziemlich bewusst. Gleichungen mit zwei unbekannten. Was interessiert mich das??? Genau 100 Punkte gar nicht interessierte mich das. „So Lary komm mal vor an die Tafel und rechne uns die Aufgabe.“, hörte ich Hr. Müller sagen. Was ein Arsch dachte ich stand aber auf und ging an die Tafel. Jetzt stand ich ziemlich ratlos an der Tafel und spürte die Blicke der Leute aus meiner Klasse auf meinem Rücken. „Was ist? Sehen wir da mal noch was?“, fragte Hr. Müller. „Ich denke eher nicht ich kapier das nämlich nicht.“, antwortete ich und musste mich zurückhalten nicht zu motzig zu klingen. „Na vielleicht kann dir ja jemand helfen… wie wäre es mit Bill.“, meinte der Spacko in Person. Dieser Spacko wusste nämlich genau, dass Bill auch keine Leuchte in Mathe war. Aber wie ich vorhin ging Bill ganz artig vor an die Tafel. „Kannst du das?“, fragte ich Bill leise. „Nein und das weis er ganz genau.“, antwortete Bill genauso leise. „Und von ihnen Hr. Kaulitz… können wir da eine Antwort erwarten?“, fragte Hr. Müller. „Nein eher nicht.“, antwortete Bill. „Setzt euch.“, meinte der Spacko und wir taten ihm nur zu gern diesen Gefallen. „Marina könntest du?“, bat Hr. Müller, meine Schwester das Mathegenie. „Äh… ja klar.“ Sie lief vor an die Tafel aber ich beachtete sie nicht wirklich. „Jetzt sag bloß nicht du kannst die Aufgabe auch nicht lösen.“, meinte Hr. Müller. Ich schaute auf. Das konnte jetzt nicht wirklich wahr sein. Marina stand allen Ernstes genauso unwissend wie Bill und ich da vorne. Was war denn mit der los? „Nein ich kann sie nicht lösen.“, meinte Marina jetzt leise. Das konnte doch nicht wirklich sein… anscheinend hatte Marina zu viel Zeit mit Tom verbracht. „Ich glaub du willst mich für blöd verkaufen.“, meinte Hr. Müller genervt zu Marina, „also das Larissa und Bill nicht gerade gut in Mathe sind weis ich ja.“ Na danke das musste ja jetzt sein. „Aber das du die Aufgabe nicht lösen kannst Marina. Wohl zu viel mit deiner neuen Liebe beschäftigt.“ Hr. Müller warf einen Blick auf Tom. „Das geht sie mal überhaupt nichts an.“, gab Marina patzig zurück. „Bitte nicht in so einem Ton.“, meinte Hr. Müller. „Ich rede so wie ich es für richtig halte.“, schrie Marina. Oh das war gar nicht gut. Hr. Müller wurde rot wie eine Tomate. „Ok das gibt 2 Stunden Nachsitzen einen Eintrag ins Klassenbuch und einen Besuch beim Direktor. Sie sind ja schlimmer als ihre Schwester.“ Mit diesen Worten beendete Hr. Müller die Diskussion und Marina schlurfte niedergeschlagen auf ihren Platz. Tom legte seinen Arm um sie und strich ihr tröstend über den Arm. Ich war verwirrt. Was ging bei Marina ab… auf der einen Seite war sie total nett zu Bill und mir, hing so an Tom und kassierte deshalb Nachsitzen usw. und auf der anderen Seite steckte sie Leon einen Zettel zu, was auch immer auf diesem Zettel stand. Sollte ich sie heute Mittag einfach mal darauf ansprechen? Würde sie mir überhaupt etwas erzählen? Ich wusste echt nicht was ich machen sollte?

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