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Gine

 

Kapitel 29

 

Ich hatte mir fest vorgenommen Marina, heute nach der Schule auf den Zettel anzusprechen. Ich musste es einfach wissen!

Bill, Tom, Marina und ich machten uns gemeinsam auf den Weg zur Bushaltestelle. Marina ging es scheinbar besser als je zuvor und Nachsitzen usw. waren schon längst wieder vergessen. Sie lief Händchen haltend mit Tom den Weg entlang, lachte über alles Möglich, was er auch nur ansatzweise Lustiges machte oder sagte und beachtete den Rest der Welt null, sodass sie nur Augen für „ihren“ Tom hatte.Als wir im Bus saßen, schwiegen Bull und ich die meiste Zeit, während Tom und Marina fast ununterbrochen redeten. Endlich hielt der Bus an unserer Haltestelle und Marina und ich stiegen aus. Gleich nach dem wir im Haus alles abgelegt hatten zog ich Marina nach oben in mein Zimmer. „Hilfe, was is’n bei dir plötzlich los?“ fragte sie mich, während ich die Tür hinter uns schloss. „Nichts…außer dass ich dich was fragen wollte.“ „Okay…“ Marina setzte sich langsam auf mein Bett. „ja, du hast Leon heut in der Schule einen Zettel in die Hand gedrückt und da wollt ich fragen..“ „Was da drauf stand?“ unterbrach Marina mich. „Ja, genau.“ „Ja, nichts besonderes.“ „Gut dann kannst du’s mir doch sagen, oder?“ „Jaaa, da stand halt nur, dass ich jetzt mit Tom zusammen bin und ich ihm des später noch erklären werd. War’s das?“ „Ähm..ja“ „Gut dann kann ich jetzt ja gehen“ „Mach des. Gehst du noch weg?“ „Jaha, zu Leon. Hab ich doch grad gesagt. Okay und davor noch zu Tom.“ „Ach so. Na dann, viel Spaß! Wenn du Bill siehst, kannst ihm ja noch sagen, dass ich ihn heut noch anrufe.“ „Mhmm…mach ich, wenn ich ihn seh. Tschüss“ „Ciao“ Und dann war sie auch schon weg. Ich schloss die Tür wieder, die sie offen stehen gelassen hatte und schmiss mich auf mein Bett. Komisch. Marina war plötzlich so genervt gewesen, als ich sie auf den Zettel angesprochen hatte. Irgendwie konnte ich ihr nicht wirklich glauben, dass sie Leon „nur“ die Sache mit Tom erzählen wollte und fertig wär’s dann. Sie hatte mich auch schon wieder mit diesem Mörderblick angeschaut. Irgendwas war daran faul, dass war mir schon von Anbeginn klar gewesen.

Ich beschloss Bill jetzt schon anzurufen, weil ich jetzt doch unbedingt mit ihm darüber reden musste.

Tuuuut…tuuuuut….tuuuut…“Kaulitz?“, erklang auch schon Bills Stimme. „Bill!“ „Lary! Hey, wie geht’s?“ „Gut und dir?“ „Auch gut.“ „Ja, du könnt ich vielleicht zu dir kommen? Ich muss unbedingt mit dir über was ganz bestimmtes reden.“ „Ja, klar. Komm einfach, wann du willst. Ich bin daheim.“ „Supi, dann komm ich jetzt gleich!“ „Okay, dann bis gleich! Ich lieb dich!“ „Ich dich auch“ „ Ciao“ „Ciao“Eine halbe Stunde später stand ich dann auch schon vor der Haustüre der Kaulitz und klingelte. Nach kurzem warten öffnete mir Tom auch schon die Tür. „Oh, hey Lary. Komm rein. Bill ist oben.“ „Okay, danke.“

Tom schloss die Tür und ging mit mir nach oben. „Alles klar bei dir?“, fragte ich Tom, der schweigend neben mir her lief. „Ähm, ja alles klar. Bin nur nen bissel müde.“ „achso“ ich fragte nicht noch weiter. Ob Marina schon da war  oder sonst irgendwas passiert ist und ging einfach in Bills Zimmer, der gerade auf seinem Bett saß und telefonierte. „Okay ich muss dann schluss machen. Tschüss“ Bill legte auf und lächelte mich erfreut an. „Hey Schatz“ begrüßte ich ihn und beugte mich zu ihm runter aufs Bett, um ihn zärtlich zuküssen. „Hey“ Bill erwiederte den Kuss und zog mich noch weiter zu sich runter, bis ich schließlich auf ihm lag. „Und wie geht’s dir so?“, fragte er mich nach dem wir uns ausgiebigst begrüßt hatten. „Gut, aber ich muss unbedingt mit dir reden.“ , sagte ich und setzte mich auf. „Klar, schieß los.“ Und dann erzählte ich ihm alles mit dem Zettel und dem Vorfall mit Marina vorhin.

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